Wir leben im Zeitgeist von höher – schneller – weiter. In einer Zeit von Hass, Gier und unverhältnismäßiger Zerstörungswut. Im globalen Burnout. Wir haben uns vom Schöpfer in den reinen Überlebensmodus katapultiert. Das erzeugt eine Spirale von Stress, gefolgt von Depressionen, Unzufriedenheit und Krankheit. Das ist die tägliche Realität der industriegesellschaft. Aber kann man das Leben nennen? Sind wir wirklich hilflose Opfer unsere Umstände, unserer Traumen, unser Erfahrungen? Klares NEIN. Die Wissenschaft schenkt uns mehr und mehr Einblick in Dinge, die indigene Völker längst wussten. Natürlich waren sie nicht mit den Umständen unserer Industriegesellschaft konfrontiert. Mit den Überangebot an Reizen. Und dennoch ist dieses Wissen wichtiger denn je für uns. Nehmen wir das wundervolle, wertvolle Erbe des alten Wissens mit in die Neue Zeit und verbinden es. Und wir können gut und gerne unser eigenen Wurzeln graben, denn auch wir sind eine indigene Kultur mit viel Wissen um die Natur der Dinge, der Zyklen. Mit einer Geschichte von der Verehrung der Wälder, mit Wissen um die Heilkraft von Bäumen, Pflanzen, Steinen und Worten. Zeit aus dem Hamsterrad auszusteigen. Wir sind keine Hamster auch wenn das wirklich niedliche Tierchen sind. Wir sind alle einzigartige Individuen. Bauen wir Brücken zwischen Wissen, Zeitgeist und Ursprünglichkeit. Das bedeutet nicht das wir uns als Krone aufspielen müssen, nein vielmehr leben wir dann in Dankbarkeit und Respekt vor den Werten unserer natürlichen Ressourcen und angesichts der vielen Möglichkeiten die uns offen stehen, die wie Wunder anmuten.

Stress… was ist das nun.

… im allgemeinen versteht man darunter die übliche Spirale aus Zeitdruck, Leistungsdruck, Termindruck usw.

Aber nicht jeder Stress ist schädlich. Eine gewisse Menge an Stress, heißt in dem Fall gut gefordert sein ist sogar lebensnotwendig. Wir brauchen eine Aufgabe womit wir uns beschäftigen können, unser hochentwickeltes Gehirn dürstet nach Wissen und Weiterentwicklung. Ansonsten fühlen wir uns leer, tod. Und es ist auch so. Leben ist Bewegung. Stillstand ist Tod. Das hat was mit Schaffen zu tun. Unser Hirn ist dazu da, das ganze Leben lang zu Lernen und zu Verlernen. Das Aufnehmen von neuen Wissen hat eine regelrecht erregende, Aphrodisierende Wirkung für das Gehirn – so die Ergebnisse der modernen Hirnforschung.

Negativer Stress entsteht dann, wenn wir vom schöpferischen Kreativmodus  in den primitiven Überlebensmodus im Dauerzustand wechseln. Dafür müssen wir nichtmal real Stress haben. Wir können die Kampf-Fluch-Reaktion allein durch Gedanken auslösen und mit dieser Fähigkeit stehen wir als Homosapiens alleine da. So gesehen kommt einiges zusammen. Wir brauchen uns nur daran erinnern wie es war, damals, als uns der Chef zusammengeschissen hat, oder an die Streitigkeiten mit Mutter oder Schwiegermutter, oder an annodazumal in der Schule, als man uns gedemütigt hat…. Und schon… steht der Säbelzahntiger direkt vor uns und jagt eine ordentliche Portion Adrenalin durch den Körper.

Wie schon genannt der reale Stress, Zeit- Leistungs- Termindruck. Arbeiten um Rechnungen bezahlen, Stress weils hinten und vorn nicht reicht. Wir rennen von früh bis Nacht. Selbst wenn wir uns nicht bewegen, Kämpfen wir am Schreibtisch mit Papiertigern und PC-Monstern. Bekommen täglich Überdosis Input, sind immer erreichbar für alles und jeden (Scheiß), Eindrücke ohne Ende. Dazu kommt Ärger, Wut, Ängste, Erinnerungen aus schlechten Erfahrungen, Traumen, die immer die gleiche Abfolge von Emotionen heraufbeschwören, auch wenn gar keine reale Gefahr mehr davon ausgeht. Aber warum lassen wir das nicht einfach?

Wir sind zu Adrenalinjunkis geworden. Denn mit jeder Überlebens-Stress-Situation, Emotion, Gedanken gibt uns unser Körper den bekannten chemischen Kick an Cortisol und Adrenalin. Wir wollen unterbewusst diesen Drogencocktail, auch wenns absurd ist. Und als ob das noch nicht genug wär, kippen wir noch Kaffee und Cola hinterher. Und führen uns auf wie Eichhörnchen auf Speed, und das Tag für Tag, Jahr für Jahr, Jahrzehnt für Jahrzehnt. Und wundern uns über Burnout, chronische Krankheiten, Autoaggressionen. Im ernst? Welcher normale Körper soll das auf Dauer aushalten?Was tun? Ich hab mich viel mit diesem Thema auseinandergesetzt, Habe Traumen hinter mir, Krankheiten, BurnOut, Stress. Ich kann nicht sagen das ich schon völlig frei davon, bin, aber ich hab erfahren wie die Komponenten wirken und ich werden weiter üben.

Was tun?

Es gibt viele Möglichkeiten und es ist gar nicht so schwer. Dennoch erfordert es eine gewisse Beharrlichkeit und Ausdauer, neue gesunde Gewohnheiten zu trainieren. Grundlegend ist es wichtig, erstmal wieder Boden zu gewinnen, den Adrenalin-Chemie-Cocktail auf Normallevel runter zu fahren, unser autonomes Nervensystem in seiner Reaktionsfähigkeit zu trainieren und dadurch unsere kreative Schöpferkraft zu wecken.

Hilfsmittel sind zum Beispiel die Natur an oberster Stelle, unser Atem und die verschiedensten Angebote, unter denen wir je nach Belieben auswählen können. Yoga, QiGong, Autogenes Training, Atemschulen, Wandern, Waldbaden, Meditationen, Klang, Gesang, Laufen, Joggen, … usw. Eine kleine Auswahl davon kann auch ich dir anbieten. Schau doch mal vorbei >>

Halte Inne und erschaffe Dein Potential.

(c) Yvonne